
Das Ozon-Problem ist noch nicht gelöst
Die Hitzewelle im Juni hat es deutlich gemacht: Trotz besserer Luftqualität wird der Ozon-Grenzwert im Sommer am Boden regelmässig überschritten. Sonniges und trockenes Wetter, wie es wegen des Klimawandels in der Schweiz häufiger wird, verstärkt die Belastung. Und das Ozonloch in der Stratosphäre schliesst sich trotz des Verbots von Fluorchlorkohlenwasserstoffen Ende der 1980er Jahre nur langsam. Um die negativen Auswirkungen auf Gesundheit, Vegetation und Klima zu verringern, sind weiterhin Massnahmen und eine globale Überwachung nötig, wie ein neues Faktenblatt der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz aufzeigt.
Bild: Fabrizio Vignali (PMOD/WRC)Ozon – ein simples Molekül mit nachhaltiger Wirkung auf Klima, Luftqualität und Gesundheit
Trotz politischer Bemühungen erholt sich die Ozonschicht in der Stratosphäre nur langsam, und die Ozon-Konzentrationen am Boden überschreiten regelmässig die Grenzwerte. Um die negativen Auswirkungen auf Gesundheit, Vegetation und Klima zu verringern, braucht es weitere Massnahmen und ein kontinuierliches globales Monitoring. Die Schweiz trägt dazu mit der weltweit längsten Messreihe von Gesamtozon bei. Sie begann vor 100 Jahren am 23. Juli 1926 in Arosa und wird heute in Davos fortgesetzt.

